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Was sind rheumatische Erkrankungen?

Als Schwerpunktpraxis für Innere Medizin können wir einen umfassenden Gesundheits-Check zur Diagnostik, Vorbeugung und Behandlung von Erkrankungen der Inneren Organe durchführen. Sollte bereits ein krankhafter Befund erhoben werden, können wir notwendige Behandlungen nach eingehender Beratung einleiten, Befunde dem betreuenden Hausarzt übermitteln oder rasch zu anderen Spezialisten weiterleiten, falls dies erforderlich ist.

Erfreulicherweise hat es sich aber gezeigt, dass bei frühzeitiger Diagnose und Behandlung diese chronische Erkrankung inzwischen sehr gut kontrolliert werden kann. Langfristig wird es dann nicht zu chronischen Gelenkschmerzen oder gar Gelenkzerstörungen kommen. Neben der Entwicklung neuer, schnell wirksamer Medikamente ist dies auch dem Einsatz moderner bildgebender Verfahren zu verdanken, die das Erkennen der Krankheit schon bald nach den ersten Symptomen ermöglichen. Wichtig ist aber das rechtzeitige Erkennen der Initialsymptome und die rasche Zuweisung zum Rheumaspezialisten.

Die wichtigsten rheumatischen Erkrankungen

Rheumatoide Arthritis
Die Rheumatoide Arthritis (RA) ist eine entzündliche Systemerkrankung des Bindegewebes, die vorwiegend die Gelenke betrifft (Arthritis = Gelenkentzündung) und in der Regel zur Gelenkzerstörung führt. Mit einer Häufigkeit von 1% der Bevölkerung ist die RA die häufigste entzündliche Gelenkerkrankung. Frauen sind dreifach häufiger betroffen. Der Erkrankungsbeginn ist in jedem Lebensalter möglich, liegt meist zwischen dem 40. und 50. Lebensjahr. Mehr lesen ...
Psoriasis Arthritis
Die Schuppenflechtenarthritis (Fachbegriff: Arthritis psoriatica = Psoriasisarthritis, abgekürzt: PsA) ist eine entzündliche Erkrankung der Gelenke vorwiegend an Händen und Füßen und/oder der Wirbelsäule. Sie tritt typischerweise begleitend zu einer Schuppenflechte (Psoriasis) der Haut oder der Nägel auf, manchmal geht sie auch der Hauterkrankung voraus. 5 bis 15 % aller Patienten mit einer Schuppenflechte entwickeln diese Arthritis, insgesamt leiden 0.1-0.2 % der Gesamtbevölkerung daran. Mehr lesen ...
Reaktive Arthritis
Die reaktive Arthritis ist eine rheumatische Erkrankung, die nach einer bakteriellen Infektion im Magen und Darm oder an den Harnwegen und Geschlechtsorganen entsteht. Die Gelenkentzündungen betreffen meist nur wenige Gelenke, bevorzugt die Beine, und treten typischerweise wenige Tage bis mehrere Wochen nach einer abgeklungenen Gastroenteritis oder einer urogenitalen Infektion auf. Die auslösenden Erreger sind typischerweise im entzündeten Gelenk nicht mehr nachweisbar. Wenn außer an den Gelenken auch Entzündungen an den Schleimhäuten der Harnwege, der Augen oder des Munds auftreten spricht man von einem Reiter-Syndrom. Mehr lesen ...
Ankylosierende Spondylitis (Morbus Bechterew)
Rückenschmerz ist ein sehr häufiges Symptom in der erwachsenen Bevölkerung. Es gibt viele Ursachen für Rückenschmerzen, in etwa 5% der Fälle von Rückenschmerzen findet sich eine ankylosierende Spondylitis (AS) als Ursache. Die Schmerzen werden durch Entzündungen im Bereich der Sakroiliakalgelenke (Kreuzbein-/Darmbeingelenke), der Wirbelkörper, Bandscheiben oder kleinen Wirbelgelenke verursacht. Die ankylosierende Spondylitis ist die häufigste Krankheit aus der Gruppe der entzündlichen Wirbelsäulenerkrankungen (Spondyloarthritiden), zu denen auch die Schuppenflechtenarthritis und die reaktive Arthritis gehören. Mehr lesen ...
Polymyalgia rheumatica
Die Polymyalgia rheumatica (PMR) ist eine entzündlich-rheumatische Erkrankung, welche zu Schmerzen der Muskulatur, vor allem des Schulter- und des Beckengürtels führt und mit ausgeprägten Entzündungszeichen im Blut einhergeht. Die Patienten sind im Allgemeinen über 60 Jahre alt, Frauen sind zwei- bis dreimal so häufig betroffen wie Männer, einige Patienten haben gleichzeitig eine Arteriitis temporalis (Entzündung der Schläfenarterien). Mehr lesen ...
Vaskulitis
Als Vaskulitiden bezeichnet man entzündlich-rheumatische Erkrankungen, die durch eine Neigung zu Entzündungen der (meist) arteriellen Blutgefäße gekennzeichnet sind. Diese Entzündung betrifft zunächst die Wand der Blutgefäße, was die Durchblutung der von dem Gefäß versorgten Areale stören kann. Sie kann auch auf das umliegende Bindegewebe übergreifen. Diese beiden Mechanismen können so zu einer Schädigung sämtlicher Organsysteme des Körpers führen (Haut, Bindegewebe, Muskeln, innere Organe und Gehirn). Die Erkrankungen sind zwar sehr selten, sollten aber wegen der Möglichkeit akuter Organ- und damit Lebensgefährdung möglichst schnell erkannt werden. Vaskulitiden können bei Frauen und Männern in jedem Lebensalter auftreten. Mehr lesen ...
Systemischer Lupus Erythematodes
Der systemische Lupus erythematodes (SLE, Schmetterlingsflechte) ist eine systemische, d.h. potentiell den ganzen Körper betreffende Autoimmunerkrankung. Wegen der vielfältigen Symptome und Beschwerden wird diese Erkrankung auch als das "Chamäleon" der Medizin bezeichnet. Das Immunsystem greift dabei körpereigene Strukturen (z.B. Haut, Gelenke, Nieren usw.) an, was zu einer Entzündung in diesen Organen führen kann. Die Erkrankung ist selten (ca. 25/100.000 Einwohner) und tritt deutlich häufiger bei Frauen als bei Männern auf. Mehr lesen ...
Systemische Sklerose / Sklerodermie
Die systemische Sklerose ist eine seltene chronische Krankheit mit Entzündung und Bindegewebsvermehrung, die regelmäßig die Haut und die Blutgefäße, oft auch die Lunge, Speiseröhre und Magen, seltener die Niere und das Herz betrifft. Ihre Ursache ist unbekannt. Autoimmunvorgänge spielen eine wesentliche Rolle. Nach der Ausdehnung des Hautbefalls wird eine diffuse von einer begrenzten Form unterschieden. Wenn außer der Sklerodermie auch wesentliche Symptome anderer rheumatischer Krankheiten auftreten, spricht man von einem Sklerodermie-Überlappungssyndrom. Mehr lesen ...
Myositiden
Eine Myositis ist eine Entzündung der Muskulatur. Myositiden sind selten. Ihre Ursache ist unbekannt. Autoimmunvorgänge spielen eine wesentliche Rolle. Bedeutsam sind vor allem Krankheiten mit Entzündung in zahlreichen Muskelgruppen und Krankheiten, bei denen auch andere Organe, wie die Lunge, das Herz, die Gelenke und die Blutgefäße betroffen sind. Bei der Dermatomyositis, die auch bei Kindern vorkommen kann, ist immer die Haut beteiligt mit typischen Veränderungen. Bei der Polymyositis fehlt in der Regel die Hautbeteiligung. Wenn außer der Myositis auch wesentliche Symptome anderer rheumatischer Krankheiten auftreten spricht man von einem Myositis-Überlappungssyndrom. Mehr lesen ...
Lyme-Borreliose
Die Lyme-Borreliose ist eine Infektionskrankheit, die durch Borrelien ausgelöst wird. Diese Bakterien werden durch den Stich infizierter Zecken übertragen. Zirka ein bis zwei Prozent der infizierten Menschen erkrankt an einer Borreliose. Mehr lesen ...
Sjögren-Syndrom
Das Sjögren-Syndrom (SS) ist eine chronische, entzündliche Autoimmunerkrankung, die vor allem die Tränen- und Speicheldrüsen betrifft und oft zu rheumatischen Beschwerden (Gelenk- und Muskelschmerzen) führt. Sie gehört als klassische Autoimmunerkrankung mit einer ausgeprägten Neigung zur Bildung von sog. Auto-Antikörpern wie der Systemische Lupus Erythematodes (SLE) zu der Gruppe der Kollagenosen. Übergänge zum SLE sind häufig und Mischformen mit anderen Kollagenosen kommen ebenfalls vor. Frauen sind häufiger betroffen als Männer, aufgrund meist nur diskreter Symptome (s.u.) wird die Erkrankung oft zufällig aufgrund bestimmter typischer Auffälligkeiten im Blut "entdeckt". Mehr lesen ...
Arthrose
Die Arthrose ist die häufigste Erkrankung der Gelenke. Es handelt sich um eine nicht entzündliche Erkrankung einzelner oder mehrerer Gelenke, durch zunehmenden Knorpelschaden mit Begleitreaktionen von Knochen, Gelenkkapseln und Bändern, die zu Schmerzen, Begleitentzündungen, Bewegungseinschränkungen und entsprechenden Einschränkungen im Alltag führen kann. Die Häufigkeit nimmt mit dem Alter zu. Grundsätzlich kann jedes Gelenk von Arthrose betroffen sein. Am häufigsten ist die Fingerpolyarthrose, welche die Fingergrundgelenke, die Fingermittelgelenke und die Daumensattelgelenke betrifft. Häufig sind auch Arthrosen der Kniegelenke, der Hüftgelenke und der Großzehengrundgelenke. Die Ursache der Arthrose ist oft unbekannt. Häufige Faktoren bei der Entstehung sind: höheres Alter, vorausgegangene Entzündungen oder Verletzungen, Fehlbildungen, Stoffwechselstörungen und Übergewicht. Mehr lesen ...
Osteoporose
Eine Osteoporose ist eine Stoffwechselerkrankung der Knochen, bei der es durch eine Verminderung der Knochenmasse und Störung der Knochenzusammensetzung zu einer über das normale Maß hinausgehenden Brüchigkeit der Knochen kommt. Mehr lesen ...
Gicht
Die Gicht ist eine Krankheit, die durch Ablagerung von Harnsäurekristallen in den Geweben entsteht. Harnsäureabblagerungen können sich an Gelenken, in der Niere und an anderen Orten bilden, wenn im Körper über längere Zeit erhöhte Harnsäurekonzentrationen durch verminderte Ausscheidung oder vermehrte Produktion bestehen. Die Ablagerungen können zu akuten oder chronischen Entzündungen führen, dem akuten Gichtanfall oder einer chronischen Gelenk- oder Schleimbeutelentzündung. Männer und Übergewichtige sind häufiger betroffen. Mehr lesen ...
Fibromyalgiesyndrom
Das Fibromyalgie-Syndrom ist eine häufige, meist chronisch verlaufende Schmerzkrankheit mit anhaltenden Schmerzen in vielen Körperregionen. Insgesamt sind 1-3 % der Bevölkerung davon betroffen, zu 90% Frauen. Gelegentlich wird es auch als generalisierter Weichteilrheumatismus bezeichnet. Mehr lesen ...

Interessante Links

Rheumanet.org

Rheuma-Online.de

Deutsche Rheuma-Liga

RheumaCheck

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RheumaCheck wurde von der DGRH dazu entwickelt, Betroffene mit einem hohen Risiko für ein entzündliches Rheuma zu erkennen. Der Fragebogen ist wissenschaftlich geprüft.

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